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Wer bittet, dem wird gegeben,
wer sucht, der findet.
(Evangelium von Matteus, 7:7)
Analgetischer (schmerzstillender) Effekt
Viele Erkrankungen werden von einem Schmerzsyndrom begleitet. Schmerz ist ein Hilferuf des Organismus. Das Streben den Schmerz möglichst schnell zu stillen ist der erste Wunsch eines Kranken oder Verletzten, und das Gerät befriedigt ihn in vollem Maße. Der schmerzstillende Effekt tritt am frühesten auf, deshalb ist die Schmerzbeseitigung das erste und nach seiner Effektivität erschütternde Resultat der Wirkung des Geräts. Die Benutzung der Geräte der DENS-Therapie wird daher bei Schmerzen jeder Herkunft (Verletzungen, Erkrankungen, Entzündungsprozesse) empfohlen.
Der Mechanismus der Schmerzlinderung ist komliziert, er wird ausführlich in der Fachliteratur beschrieben. Eines seiner Elemente ist die Erzeugung von speziellen Substanzen (Endorphinen u.a.) im menschlichen Organismus. Bei der Gerätetechnischen Einwirkung wird die Erzeugung dieser Substanzen gesteigert, und sogar Patienten mit nicht operierbaren bösartigen Neubildungen verzichten auf die Einnahme von narkotischen Heilmittelpräparaten.
Gefäßeffekt
In allen Arterienwänden gibt es eine Muskelschicht, deren Tonus durch das vegetative Nervensystem geregelt wird. Bei einer Erweiterung der peripheren Gefäße sinkt der arterielle Blutdruck, das Blut staut, die Blutversorgung der Zellen wird gestört und es entwickelt sich ein Energiemangel. Bei einer Verengung der Gefäße verringert sich bzw. schließt sich das Gefäßlumen (Gefäßspasmus). Das führt entweder zu einer Verringerung der Blutversorgung oder zu ihrer Einstellung in einem Organ oder Körperteil. Der Spasmus von peripheren Kapazitätsgefäßen kann die Erhöhung des arteriellen Blutdruckes verursachen.
Bei ausgeglichener Funktion des vegetativen Nervensystems wird der Gefäßtonus wiederhergestellt, das führt zur Verbesserung der Blutversorgung der Organe bzw. der Körperteile, zur Normalisierung des arteriellen Blutdruckes.
Am häufigsten zeigt sich eine Störung des Gefäßlumens durch einen Gefäßspasmus. Geräte der DENS-Therapie stellen die Regelungsfähigkeit des vegetativen Nervensystems wieder her, das führt zur Erweiterung der spasmierten Blutgefäße: die arterielle Blutzufuhr, der venöse Blutabfluß und Lymphzirkulation werden stärker. Dadurch verbessert sich die Blutzirkulation, öffnen sich Blutreservegefäße in Körperteilen bzw. in Organen mit mangelhafter Blutzirkulation. Eine stabile Erweiterung des Gefäßlumens fördert das Wachstum von neuen feinen Blutgefäßen (Gefäßkollateralen), das ist sehr wichtig für Körperteile und Organe, wo Blutgefäße schon verschlossen waren und eine Narbe gebildet war.
Wegen der Gefäßspasmusbeseitigung und seiner Folgen ist der Einsatz von diesen Geräten empfohlen, besonders bei solchen gefährlichen Erkrankungen, wie Myokardinfarkt, Hirndurchblutungsstörung, obliterierende Endarteritis, Reye-Krankheit; bei chronischen Erkrankungen, ischämischer Herzkrankheit, Atherosklerose, essentielle Hypertonie, Varikose, Thrombophlebitis sowie bei allen Erkrankungen, die ursprünglich nicht mit Gefäßsystem verbunden waren, bei denen Gefäße aber sekundär leiden (Komplikationen), was den Verlauf der Hauptkrankheit (diabetische Angiopathie, Polyneuritis, Paralyse, Gelenkerkrankungen u.s.w.) verschlechtert.
Durch die Verbesserung der Durchblutung in terminaler Blutbahn kann man diese Geräte mit großem Erfolg bei Ödemen (auch bei allergischen Ödemen), Prellungen, Blutungen in weiche Gewebe (Eckchymosen, Hautblutergüsse) zu deren schnellen Beseitigung benutzen.
Effekt der Erschlaffung der glatten und der Skelettmuskulatur
Mit Hilfe von Geräten der DENS-Therapie wird nicht nur der Blutgefäßspasmus, sondern auch der Muskelkrampf der Organe mit glatter Muskulatur (zum Beispiel, Speiseröhre, Magen, Gallen- und Harnblasen, Darmtraktus, Gebärmutter, Harnleiter u.s.w.) sowie der Skelettmuskel beseitigt. Diese Geräte werden deshalb mit Erfolg bei Krämpfen des Organe mit glatten Muskeln, bei Erkrankungen der der Skelettmuskel, Fehlhaltung, Skoliose, Osteochondrose eingesetzt.
Ödemhemmender Effekt
Das wird durch den Gefäßeffekt des Gerätes erreicht: Der Durchmesser der Venulen wird größer, der venöse Blutabfluss und Lymphabfluss werden stärker. Durch diesen Effekt wird die DENS-Behandlung bei Ödemen, die mit Venenerkrankungen, Herzpathologie, Störungen der Lymphzirkulation, Krankheiten des Harnab-scheidungssystems, Insektenstichen usw. verbunden sind, angewendet. Das positive Ergebnis kann nach 5-10 Minuten der Behandlung eintreten.
Entzündungshemmender Effekt (allgemein und lokal)
Bei der DENS-Einwirkung mobilisiert das Regelungssystem die Abwehrkräfte des Organismus zur Bekäampfung von Viren, Bakterien und anderen Erregern, die eine Enzündung ohne oder mit allgemeinen Intoxikationssymptomen hervorgerufen haben. Dazu trägt auch die Verbesserung der Blutzirkulation im Entzündungsherd bei, dadurch vergrößert sich die Menge der dort notwendigen Blutzellenlemente, die eine Phagozytose (Verzehrung der Infektionserreger) fördern. Der verstärkte venöse Blutabfluss aus dem Entzündungsherd führt zur schnellsten "Ausschwemmung" von Toxinen aus dem interzellulären Raum von Zellen der befallenen Kerngeweben, die durch Viren und Bakterien abgesondert werden und dabei den Kranken vergiften, deshalb werden sie schnell aus dem Organismus entfernt.
Der stimulierende Impuls der Geräte führt gleichzeitig zur Aktivierung des Zellen- und Humoralgliedes der Immunität, dadurch erfolgt eine schnellere Elimination (Liquiedierung und Entfernung aus dem Organismus) der Entzündungsursache (Viren, Bakterien u.s.w.).
Bei einem solchen Wirkungsmechanismus der DENS-Geräte wird entweder der Entzündungsvorgang in einem frühen Entwicklungsstadium blockiert (wenn das Gerät unmittelbar nach Auftreten der ersten Entzündungssymptome angewandt wird) oder es werden alle Stadien des Entzündungsprozesses beschleunigt (ungefähr auf das 2-3 fache).
Durch eine solche Einwirkung werden die genannten Geräte mit Erfolg sowohl bei lokalen Entzündungsprozessen (Furunkel, Karbunkel, Schweißdrüsenabszess, vereiterte Wunden u.s.w.), als auch bei verschiedenen Infektionskrankheiten (akute Respirationskrankheiten, Grippe, Angina, Entzündungskrankheiten von Bronchien, Lungen, des Herzens, des Urogenitalsystems, bei viraler Hepatitis u.s.w.) eingesetzt.
Fiebersenkender Effekt
Diese Geräte werden wirkungsvoll zur Fiebersenkung bei allen Erkrankungen eingesetzt. Die Dynamik der Fiebersenkung unterscheidet sich vorteilhaft von der Dynamik bei Arzneimitteleinnahme, da die Körpertemperatur leicht absinkt und der Organismus, besonders sein Herz-Kreislaufsystem, genug Zeit zur Adaption (Anpassung) an neue Bedingungen hat. Bei einer medikamentösen Fiebersenkung kann die Temperatur sehr stark (kritisch) sinken, was von einer Schwäche, starker Schweißabsonderung und in einigen Fällen vom Bewusstseinverlust begleitet wird.
Antiallergischer Effekt
Geräte der DENS-Therapie aktivieren die Bildung von speziellen Zellen und biochemischen Substanzen, die eine erhöhte Empfindlichkeit des Organismus gegen Nahrungsmittel und andere Allergene herabsetzen. Deshalb können diese Geräte erfolgreich bei allen allergischen Erkrankungen eingesetzt werden.
Immunomodulierender Effekt
Die Anwendung dieser Geräte ist bei jeder Senkung der Abwehrkräfte des Organismus (Störung des unspezifischen Gliedes, sowie bei Humoral- und Zellenimmunodefizit) zu empfehlen: bei häufigen und langwierigen Kinderkrankheiten, bei kongestiver Bron-chitis und Pneumonien, bei langwierigen Diarroen, bei chronischen und rezidivierenden Helminthen-und Parasiteninvasionen, schwer heilbaren Infektionen des reproduktiven (geschlechtlichen) Systems u.s.w.
Normalisierung des Stoffwechsels
Unter der Einwirkung dieser Geräte wird der Fett-, Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Mineralstoffwechsel normalisiert, deshalb können diese Geräte für Mono-und Komplextherapie bei Stoffwechselkrankheiten, wie z.B. bei Fettsucht, Atherosklerose, Gicht, Gelenkerkrankungen u.s.w. angewendet werden.
Normalisierung des Hormonzustandes
Durch Selbstmodifikation der Regelungssysteme wird die Funktion der endokrinen Drüsen normalisiert, deshalb können diese Geräte in der endokrinologischen Praxis, zum Beispiel, bei Erkrankungen der Schilddrüse, bei Zuckerkrankheit, sekundärer Unfruchtbarkeit und bei anderen gynäkologischen hormonalen Funktionsstörungen anwendet werden.
Blutstillender und trophischer (gewebeheilender) Effekt
Durch diese Wirkung kann man die Geräte der DENS-Therapie als vorärztliche Schnellhilfe und erste ärztliche Hilfe bei Verletzungen und Blutungen, wenn bei letzteren kein Schlauch notwendig lst, sowie bei der Behandlung von frischen Wunden, schwer zu heilenden trophischen Geschwüren der weichen Gewebe jeder Art, Erosionen und Geschwüren des Magens, Zwöiffinger-, Dünn- und Dickdarms anwenden.
Effekt der Steinzertrümmerung in Gallenwegen und Nieren
Durch die Wiederherstellung der Selbstregelungsprozesse im Organismus (Spätwirkung) wird die biochemische Zusammensetzung von Galle und Harn normalisiert und deren Antilithogenität wiederhergestellt, deshalb werden diese Geräte erfolgreich bei Gallen-und Harnsteinleiden eingesetzt.
Kosmetischer Effekt
Unter der Einwirkung dieser Geräte wird der hormonale Zustand normalisiert, Hämodynamik und Trophik der Haut und ihrer Derivate verbessert, was eine Korrektur der Problemstellen und Prophylaxe der Hautalterung ermöglicht.
Wiederbelebender Effekt
Diese Geräte werden mit Erfolg bei Bewusstseinverlust, Ohnmacht, Schock, akuter Störung der Hirnblutzeirkulation, Bronchialasthmaanfall, hypertonischer Krise, Alkohol-und Drogenvergiftung und anderen Notfallsituationen als vorärztliche und erste ärztliche Hilfe eingesetzt.
Antistresseffekt (Allgemeinregulierender)
Diese Geräte kann man anwenden: bei Symptomen der Asthenie, Müdigkeit, allgemeiner Reizbarkeit, Schlafstörungen; bei Fehlernährung; bei Konsumierung von ökologisch verunreinigten Lebensmitteln, Luft, Wasser; bei physischer, geistiger und psychischer Übermüdung; bei Einwirkung von intensiven elektromagnetischen und anderen geophysikalischen und geochemischen Feldern (sowohl natürlicher, als auch technogener Art); bei Bestrahlungen; bei Konfliktsituationen in der Familie und im sozialen Kollektiv; bei komplizierten Lebenskollisionen; in der Genesungsperiode nach ansteckenden und unichtasteckenden Erkrankungen; bei übermäßigem Gebrauch von Alkohol, Arzneimitteln, toxischen drogenähnlichen Stoffen; nach chirurgischen Operationen und bei onkologischen Krankheiten.
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